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Ethische Angorawolle: Von der Farm in Oda bis zu deinen Händen

Die Kaninchen in Oda. Die Handwerkerinnen in Chamba. Ein Kind, das zur Schule geht.
Dein Schal verbindet alles davon.

Es gibt zwei Wege, Angorawolle zu gewinnen. Der eine ist schnell, billig — und schmerzhaft für die Tiere. Der andere ist langsam, aufwendig — und beruht auf Liebe.

Wir haben uns entschieden. Nicht weil es einfach ist, sondern weil es richtig ist.

Die Kaninchen in Oda

Mara, Asha, Sunny, ihre Familien und noch viele mehr

Die Himalaya-Farm · Oda, Kalikot-Distrikt, Nepal

Sie sind nicht einfach Produktionsmaschinen. Sie sind Individuen. Mara kommt immer zuerst, wenn das Team sie zum Schneiden abholt. Asha mag es, auf dem Schoß gekrault zu werden. Sunny ist ungeduldig und springt ständig davon — darum halten wir inne, geben ihm Zeit.

Einmal alle drei Monate wird ihnen das überschüssige Fell sanft von Hand geschnitten. Nicht gerissen. Nicht gezupft. Geschnitten. Ohne Fixierung, ohne Zwang, ohne Stress.

Das Tier entscheidet, wann es genug ist. Zeigt es Unruhe, wird aufgehört — egal ob die Wolle komplett abgenommen ist oder nicht. Das ist nicht optimal für die Menge. Es ist optimal für das Kaninchen.

⚠️ Die Realität ohne Handschneiden

Industrielles Scheren fixiert die Tiere in Zwangshaltungen. Die Herzfrequenz steigt auf lebensbedrohliche Werte. Dokumentierte Todesfälle durch akuten Herzversagen sind häufig.

Wir wollten es anders.

Die Handwerkerinnen in Chamba

Usha, Sunita, Kavita und 8 weitere

Die Webstühle · Chamba, Uttarakhand, Indien

Sie sind Meisterinnen ihres Handwerks. Das Wissen, wie man ein Angorakaninchen hält und die Wolle verarbeitet, wurde ihnen von ihren Müttern weitergegeben — und deren Müttern von deren Müttern. Generationen zurück.

Wir zahlen ihnen faire Löhne. Das bedeutet nicht symbolisch 5% mehr. Das bedeutet, dass eine Frau von ihrer Arbeit ihre Familie versorgen kann. Dass ihre Tochter zur Schule geht. Dass sie wirtschaftliche Unabhängigkeit hat.

Das ist nicht Charity. Das ist Respekt. Für ihre Kunst, ihre Zeit, ihre Hände.

Ein Kind in Oda

Beispiel: Ein 8-jähriger Junge

Das PRADIYA Kinderheim · Oda, Kalikot-Distrikt, Nepal

Im Kinderheim in Oda leben 27 Kinder. Sie besuchen eine internationale Waldorf-Schule mit 124 Schülern insgesamt — alle mit Full Scholarship. Das bedeutet: kostenlos. Komplett.

Schulmahlzeiten, Schuluniformen, Unterricht — alles bezahlt. Nicht aus Mitleid. Sondern weil es ein Kinderrecht ist.

Wenn du einen PRADIYA-Schal kaufst, finanzierst du einen Monat Patenschaft für genau dieses Kind. Schule, Mahlzeit, Zukunft. Das ist keine abstrakte Spendensumme. Das ist eine konkrete Verbindung.

Wie alles zusammenhängt

① Die Kaninchen in Oda

Liebevoll gehalten. Von Hand geschnitten. Alle drei Monate.

② Die Wolle reist nach Chamba

Handwerkerinnen in Uttarakhand verarbeiten sie nach althergebrachten Techniken.

③ Ein PRADIYA-Schal entsteht

Jedes Stück ist ein Unikat. Eine Geschichte. Ein Versprechen.

④ Dein Kauf kehrt zurück nach Oda

Ein Monat Patenschaft für ein Kind. Schule. Mahlzeit. Zukunft.

Das ist kein Zufall. Das ist unser Design.

Was wir garantieren

Kein Scheren

Wir verwenden keine Maschinenscheren. Nicht weil wir keine Kosten sparen könnten — wir könnten. Sondern weil wir es nicht verantworten können.

Keine Fixierung

Kein Kaninchen wird festgehalten, gebunden oder in Zwangshaltungen gebracht. Das Tier sitzt frei. Es entscheidet, wann genug ist.

Aufgewachsen mit Menschen

Die Kaninchen in Oda leben mit dem Team des Kinderheims. Sie werden täglich gepflegt. Manche seit ihrer Geburt. Diese Bindung ist der Grund, warum kein Stress entsteht.

Fragen sind willkommen

Du kannst uns fragen, woher die Wolle kommt. Wer sie verarbeitet. Wie die Kaninchen leben. Wir antworten persönlich. Nicht mit Zertifikaten. Mit Transparenz.

Wer sicher sein will, dass hinter jedem Schal echte Menschen stehen, echte Tiere liebevoll versorgt werden, und ein echtes Kind zur Schule gehen kann — der ist bei uns richtig.

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