PRADIYA supporting children affected by the flood in Nepal

Flutkatastrophe in Nepal: PRADIYA ist vor Ort

Am 26. August 2026 traf eine Flutwelle den Norden Nepals, ausgelöst durch den Abbruch eines Gletschers an der nepalesisch-tibetischen Grenze. Stand 9. September 2026: 1.357 Menschen haben ihr Leben verloren. Über 5.300 werden noch vermisst. Es ist Nepals schlimmste Naturkatastrophe seit dem Erdbeben 2015.

Die PRADIYA Foundation ist vor Ort – mit 10 Mitarbeitern, drei Geländefahrzeugen und einem klaren Fokus: Kinder, deren Eltern vermisst werden oder verunglückt sind. 

Was passiert ist

Der Abbruch des Gletschers nahe des Langtang Lirung löste eine Flutwelle aus, die innerhalb von Minuten Siedlungen, Straßen und Brücken entlang eines 72 Kilometer langen Abschnitts des Trishuli-Flusses zerstörte. Betroffen sind die Distrikte Rasuwa, Nuwakot, Dhading und angrenzende Gebiete. Der Gletscher zeigte bereits Tage vor dem Abbruch sichtbare Instabilitätszeichen – das Frühwarnsystem hatte versagt.

Unter den Opfern waren hunderte Pilger auf dem Weg zum Mount Kailash – einem der heiligsten Orte für Hindus, Buddhisten und Menschen verschiedener spiritueller Traditionen. Viele hatten die Pilgerfahrt ihres Lebens gerade abgeschlossen und waren auf dem Rückweg, als die Flutwelle sie traf.

Viele der am stärksten betroffenen Gebiete sind derzeit nur per Helikopter oder Drohne erreichbar. Die Wetterbedingungen machen eine Evakuierung auf dem Landweg unmöglich. Hunderte Menschen sitzen auf der anderen Seite der Berge fest – abgeschnitten, ohne Versorgung.


Was PRADIYA tut – konkret, heute

Unser Team ist im Krisengebiet. 10 Mitarbeiter der PRADIYA Foundation Nepal arbeiten vor Ort zusammen mit lokalen Behörden, dem Militär und anderen Hilfsorganisationen – mit einem klaren Fokus: Kinder, deren Eltern vermisst werden oder ums Leben gekommen sind.

Wir stellen sicher, dass diese Kinder in Sicherheit sind, versorgt werden und nicht allein bleiben. Wann immer möglich, werden sie mit Verwandten zusammengeführt. Wo das nicht möglich ist, werden sie in lokalen Notunterkünften untergebracht – oder, wenn nötig, in unserem Kinderheim in Oda aufgenommen.

Mit drei Geländefahrzeugen bringen wir Lebensmittel, Medikamente und lebensnotwendige Güter in die zerstörten Gebiete. Gerade werden LKWs organisiert, um noch grössere Mengen transportieren zu können.

Gemeinsam mit den lokalen Behörden erfassen wir die genauen Zahlen: wie viele Kinder in den Schulen fehlen, wer als vermisst gilt, wer bestätigt gestorben ist. Diese Daten sind die Grundlage für gezielte, wirksame Hilfe – und dafür, dass kein Kind übersehen wird.

Das Kinderheim in Oda, Kalikot-Distrikt, ist sicher. Die 27 Kinder, die dort leben, und die 124 Schulkinder sind nicht direkt von der Flut betroffen. Aber die Strukturen, die PRADIYA über Jahre in Nepal aufgebaut hat, machen es möglich, jetzt schnell und direkt zu helfen.


Die Spendenkampagne

Für die Flutopfer in Nepal haben wir eine Spendenkampagne eingerichtet. 100 % der Spenden fliessen direkt in die Hilfe vor Ort – ohne Abzüge, ohne Umwege. Wir entscheiden sorgfältig und transparent, wo das Geld am dringendsten gebraucht wird: Versorgungsgüter, Unterkunft, medizinische Hilfe und die Betreuung von Kindern, die ihre Eltern verloren haben.

Die Spendenquittung wird automatisch ausgestellt – gültig für die deutsche Steuererklärung.

Jetzt spenden – direkt zur Kampagne →

Wer nicht spenden kann, kann teilen. Nicht jeder kann spenden. Aber jeder kann teilen. Und das zählt genauso.


PRADIYA und Nepal – eine Verbindung, die bleibt

PRADIYA ist keine Organisation, die nach einer Katastrophe entsteht und wieder verschwindet. Die PRADIYA Foundation Nepal unterstützt das Kinderheim in Oda seit Jahren: ein sicheres Zuhause, Schulbildung nach Waldorf-Prinzipien, medizinische Versorgung. Jeder Kauf eines PRADIYA Angora-Schals gibt einem Kind einen Monat Patenschaft zurück. Jedes Mala-Armband gibt einem Kind ein Paar Schuhe.

Diese Verbindung zu Nepal – zu den Menschen, den Kindern, dem Land – ist der Kern von PRADIYA. Sie ist der Grund, warum wir heute hier stehen und helfen können.


Transparenz – auch bei Nothilfe

PRADIYA steht für transparente Hilfe: Du weißt, wo deine Spende landet, wer sie verwaltet und was damit passiert. Keine symbolischen Beiträge, kein Verschwinden in anonymen Fonds. Der Spendenlink führt direkt zu bcause.com – einer deutschen Plattform mit automatischer Spendenquittung, null Gebühren und DSGVO-konformer Verarbeitung.

Zusätzlich haben wir in der Woche nach der Katastrophe 20 % unseres gesamten Umsatzes direkt für die Fluthilfe gespendet – on top der regulären Patenschaftsbeiträge, die jeder Kauf bereits auslöst.


Lage vor Ort – Stand 9. September 2026
Bestätigte Tote: 1.357 · Vermisste: über 5.300 · Betroffene Menschen: 1,6 Millionen · PRADIYA-Mitarbeiter im Einsatz: 10 · Fahrzeuge: 3 Geländefahrzeuge + LKW-Beschaffung läuft


Faktenbox – PRADIYA Foundation Nepal
Kinderheim: Oda, Kalikot-Distrikt, Nepal · 27 Kinder im Heim · 124 Schulkinder · Waldorf-Prinzipien, internationale Schule, Full Scholarship · Angora-Farm in Oda und Chamba, Uttarakhand (Indien) · Mitgründer Nepal: Oinak Singh


Häufige Fragen zur Spende

Kommt meine Spende wirklich vollständig an?

Ja. Für Spenden über bcause.com fallen keine Gebühren an. 100 % deiner Spende gehen direkt an die PRADIYA Foundation – für Kinder, deren Eltern bei der Flut ums Leben gekommen sind oder vermisst werden.

Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Ja, automatisch – direkt nach der Spende. Die Bescheinigung ist für die deutsche Steuererklärung gültig.

Was ist der Unterschied zwischen Kinderheim und Waisenhaus?

Das PRADIYA Kinderheim in Oda ist kein klassisches Waisenhaus. Es ist ein Zuhause für Kinder, die aus verschiedenen Gründen keine familiäre Unterstützung haben – mit Schulbildung, Gesundheitsversorgung und einer echten Gemeinschaft.

Wie unterstütze ich das Kinderheim in Nepal langfristig?

Durch einen Kauf im PRADIYA Shop – jeder Angora-Schal gibt einem Kind einen Monat Patenschaft, jedes Mala-Armband ein Paar Schuhe.


Jetzt spenden – jede Spende kommt zu 100 % an →

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